enthralling golden

Als wir  unseren Danny bekamen und unsere Liebe zu der Rasse entdeckten, stand ziemlich  bald fest, dass wir noch einen zweiten Golden haben möchten.

 Danny´s 1.  Ausflug im Schnee

Die Frage  war nur, wann? Wir bekamen die unterschiedlichsten Meinungen von  Retrieverfreunden zu hören, die aber i.d.R. nur einen Hund hatten. Wie z.B. der  erste Hunde muss mind. 4 Jahre alt und komplett ausgebildet sein, sonst hat man  zwei Hunde, die man noch erziehen muss; Muss man die Hunde nicht ein  Leben lang erziehen? Wenn der Altersunterschied zu  gering ist, hat man im Alter zwei alte Hunde, die man dann wahrscheinlich  relativ kurzfristig hintereinander verliert ; Aber sollen wir deshalb auf  die Freude mit einem Golden verzichten und noch warten? Andere Bekannte von uns, die  bereits zwei oder mehr Retriever hatten, haben davon geschwärmt wie schön es mit  mehreren Hunden sei. Auch die Ehefrau unseres 1. Vorsitzenden der Bezirksgruppe  im DRC hat uns bei der Weihnachtsfeier zum Zweithund zugeraten. Ausserdem stand  fest, dass Udo den Zweiten ausbilden wollte. Auch wenn es jetzt etwas anders  ist, da ich aufgrund meiner freien Zeit unter der Woche mit ihm trainiere und am  Wochenende und in den Kursen Udo ihn ausbildet. Wir überlegten hin und her. Da  der nächste Wurf von Kenia bei unserem Züchter anstand, die auch die Mutter von  Danny ist, und wir unbedingt noch einen Welpen von ihr haben wollten,  entschieden wir uns für den zweiten Golden. Wir waren ganz aufgeregt. Viele  rieten uns von unserer Entscheidung ab, aber wir liessen uns nicht beirren. Am  31.03.03 war es dann soweit. Parker erblickte mit seinen 3 Geschwistern das  Licht der Welt. Wir fuhren ab der 4. Lebenswoche wöchentlich zu unserem  Züchter, um die Welpen aufwachsen zu sehen.

 Parker mit 5 Wochen

Es ist immer  wieder eine Wonne, Welpen zu beobachten und mit ihnen zu spielen. Wir sind sehr  froh, uns für Parker entschieden zu haben, da er ein wundervoller Golden ist.  Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich Golden mit derselben Mutter  nicht nur rein optisch sondern auch charakterlich sind. Jeder hat auf seine  Weise ein zauberhaftes Wesen.

 

 DANNY PARKER

Als Parker  bei uns einzog, war Danny die ersten Tage gar nicht begeistert von diesem  kleinen lebendigen Welpen.

 

Aber als er  merkte, dass dieser für länger bei uns bleibt, hat er begonnen, sich um den  Kleinen zu kümmern. Er hat ihn geputzt, mit ihm gespielt

 

und ihn bei  sich schlafen lassen.

 

Parker hat  zu Beginn immer beim Schlafen die Nähe zu Danny gesucht und sich an ihn  gekuschelt. Danny hat das alles geduldig erlaubt. Danny hat sich ganz schnell an  Parker gewöhnt und ihn immer gesucht, wenn er einmal nicht da war. Parker war  sehr wasserscheu und machte um jede Pfütze einen Bogen, was für uns ganz neu  war, da sich Danny in jede Pfütze reinlegte, um sich abzukühlen oder auch nur um  ein Schlammbad zu nehmen. Aber irgendwie wollten wir ihm das Schwimmen  beibringen. Als wir in Dänemark im Urlaub waren, Parker war inzwischen ein Jahr  alt, fuhren wir an einen Fjord, damit Parker das Schwimmen lernen konnte. Es war  faszinierend für uns zuzusehen, wie Danny Parker das Schwimmen beibrachte. Danny  ging ins Wasser und drehte in Ufernähe seine Runden. Dann kam er wieder raus und  ging wieder rein.

 

Das ging  eine Weile so weiter. Parker folgte ihm immer ein Stückchen mehr. Danny zeigte  ihm verschiedene Stellen, um an Land zu gehen. Auf einmal war Parker ganz im  Wasser und schwamm. Er hielt sich im Schatten von Danny und schwamm parallel zu  ihm. Wir konnten es nicht glauben. Unser “wasserscheuer Hund€” schwamm und Danny  hatte es ihm beigebracht! Wir waren ganz stolz auf unseren Danny! Ab diesem  Zeitpunkt war das Eis gebrochen und Parker ging auch ins Meer schwimmen. Er  hatte auch vor den Wellen keine Angst mehr. Der Ausflug zu dem Fjord hatte sich  für alle Beteiligten gelohnt.

 

Heute lässt  Parker keine Pfütze mehr aus. Je schlammiger, desto besser. Bei seinem hellen  Fell sieht er dann immer aus wie der gestiefelte Kater.

 

Wir sind  sehr froh, dass er keine Scheu mehr vor dem Wasser hat und liebend gerne die  Dummies aus dem Wasser apportiert. Wir können nur sagen, dass sich unsere  beiden Golden richtig wohl fühlen und froh sind, dass sie sich haben. Wir  werden oft angesprochen, ob sich denn zwei Rüden verstehen? Aber dazu kann ich  nur sagen, unsere lieben sich.

 

Wir können  nur berichten, dass es wunderschön ist, zwei Golden zu haben und wir es keine  Sekunde bereut haben. Wir sind froh, dass wir uns nicht haben beirren lassen,  sonst hätten wir unseren Sonnenschein Parker nicht bei uns. Wenn jemand Fragen  zu einem Zweithund hat oder auch allgemeiner Natur, kann er sich gerne mit uns  in Verbindung setzen. Wir sind gerne bereit, unsere Erfahrungen darüber weiterzugeben.  

 

Danny und Parker im Sommer 2012

Danny+Parker am 10-06-2012 

 

Danny und Parker im Sommer 2014

 

DannyundParker20140910-01

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